Wenn der Sommer kommt, hat der Grill Hochsaison
Wenn Mann und Küche aufeinander treffen, so scheint es in vielen Fällen, als würden zwei völlig unterschiedliche Welten aufeinander prallen. Doch kaum dass die Temperaturen aus dem Keller klettern und die Natur beginnt, sich in ihr frühlingshaftes Gewand zu kleiden, bricht sie wieder aus, die alljährliche Grillleidenschaft. Mit Hingabe wird der Grill, der den Winter über liebevoll im Keller verstaut wurde, gereinigt und an seinem angestammten Platz auf der Terrasse oder dem Balkon wieder aufgestellt. Ab jetzt heißt es für die Dame des Hauses, dass immer genug Grillgut, Brennstoff und Grillanzünder im Haus sein muss, damit Mann seiner Leidenschaft des Grillens ungehemmt frönen kann. Und so wird der Einkaufszettel bereitwillig um die notwendigen Punkte ergänzt.
Der Grill, er ist mehr als nur eine Möglichkeit, um Speisen darauf zuzubereiten. Er ist zugleich ein Mittel zum Zweck und fördert das gesellschaftliche Zusammenleben auf seine ganz besondere Weise. Heute bietet der Handel viele verschiedene Arten von Grills an, für jeden Geschmack, jeden Anspruch und vor allem auch für jeden Geldbeutel ist das richtige Modell zu finden. So werden schon ganz kleine und mobile Grills angeboten, die der Wegwerf-Mentalität der heutigen Zeit durchaus gerecht werden. Solch ein Grill eignet sich hervorragend für ein spontanes Grillvergnügen während eines Ausfluges. Unabhängig einer vorhandenen Feuerstelle und dem benötigten Brennstoff kann der Grillfreund seinen kleinen eigenen Grill in jeden Rucksack packen. Nach dem Grillen werden die Schale und die entstandene Asche von der Holzkohle einfach mit dem Müll entsorgt. Die Preise, die für einen Grill bezahlt werden müssen, erreichen je nach Modell auch einen dreistelligen Euro-Bereich.
Doch was bewegt Männer dazu, sich derart leidenschaftlich der Feuerstelle zu betätigen, keine Mühen zu scheuen und oft stundenlang an der Grillstelle zu stehen, um Fleisch, Fisch oder andere Speisen darauf zuzubereiten? Im Gegensatz zu einem Elektro- oder Gasherd ist der Grill eine sehr ursprüngliche Art und Weise, um Lebensmittel garen zu können. So scheint das Anheizen eines Holzkohlegrills die Urinstinkte zu wecken, der Jäger erwacht zu neuem Leben. Entsprechend dieser Instinkte, ist es relativ einfach auszudrücken, was des Mannes Wunsch nach dem richtigen Grillgut angeht: Fleisch und Wurst in allen nur erdenklichen Formen und Arten der Zubereitung.
Bei der Wahl des Grillgutes ist durchaus zwischen Mann und Frau zu unterscheiden. Während die männliche Spezies ein saftiges Steak bevorzugt, die Wurst ein obligatorisches Muss auf der Feuerstelle ist, bevorzugen viele Frauen leichteres und bekömmliches Gemüse oder auch schmackhaften Fisch, der auf dem Holzkohle- oder Gasgrill sein feines Aroma auf besondere Weise entfalten kann. Die Wurst, die auf dem Teller liegt und die Geruchsnerven kitzelt, spiegelt zu einem gewissen Grad wider, dass zumindest hier die Welt noch in Ordnung ist. Im Übrigen ist die Bratwurst bei beiden Geschlechtern der Favorit bei der Wahl des Grillgutes.
Bereits im 15. Jahrhundert fand die Thüringer Bratwurst erstmals Erwähnung in schriftlicher Form. Wenn man diese Gegebenheiten, zu der auch die Verknüpfung der Bratwurst mit althergebrachter Handwerks- bzw. Metzgerkunst gehört, berücksichtigt, wird die Bedeutung der Bratwurst klar. Neben der geschmacklichen Seite verkörpert diese Art von Grillgut wie kein anderes die „gute alte Zeit“.
Trotz Gas- und Elektrogrills, die ungeschlagen in der unkomplizierten Bedienung sowie der kurzen Zeit, die für das Anheizen des Grills benötigt wird, ist der Holzkohlegrill immer noch der Grill, der in den meisten Haushalten Verwendung findet. Dies mag auch mit der preislichen Gestaltung für Holzkohlegrills zusammenhängen. Solche Grills verkörpern das Ursprüngliche, vermitteln einen Hauch von Lagerfeuerromantik. Doch welche Holzkohle ist für das Grillen am besten geeignet? Oder sollte man doch lieber mit richtigem Holz grillen? Die geschmacklichen Unterschiede von Grillgut, das auf einem Feuer mit Holzkohle oder einem reinen Holzfeuer zubereitet wurde, sind deutlich wahrzunehmen. Wem was besser schmeckt, ist eine Frage des persönlichen Geschmacks.
Viele Hersteller von Grillkohle verwenden um die Kosten so gering wie möglich zu halten, Hölzer aus tropischen Wäldern, um daraus Grillkohle herzustellen. Wie aber jeder weiß, sind eben genau diese Wälder durch die Rodungen stark bedroht. Durch das Abholzen der Regenwälder sind nicht nur ganze Tierarten in ihrem Lebensraum bedroht, auch das globale Klima wird durch dieses rücksichtslose Vorgehen, bei dem der Profit im Vordergrund steht, beeinflusst. Wer also beim Grillen auch den Schutz der Umwelt nicht aus den Augen verlieren möchte, der sollte beim Kauf der Grillkohle darauf achten, dass die Kohle aus deutschen Hölzern hergestellt wurde.
Weitere Infos finden Sie unter www.santosgrills.de.
